Filmkritik: “Ocean’s 13″
Jun 11th, 2007 by Hausmeister

Danny Ocean is back! Gemeinsam mit Brad Pitt & Co. begibt sich George Clooney diesmal auf einen listigen Rachefeldzug – und bleibt dabei cool wie immer.
Reuben Tishkoff (Elliot Gould) ist für die Rasselbande von Ocean’s Team eine Art Ziehvater. Mit ihm machten sie ihre ersten Gehversuche im Glücksspiel-Paradies Las Vegas. Er brachte den legendären Gaunern bei, wie der Hase im Gangster-Business lang läuft. Nun plant Reuben die Eröffnung eines gigantischen neuen Luxus-Casino-Hotels gemeinsam mit dem zwielichtigen Willie Bank. Als Reuben merkt, dass er sich auf diesen Deal besser nicht eingelassen hätte, ist es schon zu spät: seine Anteile am Casino sind futsch und vor lauter Aufregung erleidet er einen Herzinfarkt. Schnell versammelt sich Danny Ocean’s Räuberbande um Reubens Krankenbett und überlegt wie sie es Bank heimzahlen können: Warum nicht das noble Casino schon am Eröffnungstag in den Ruin treiben? Die Planung beginnt…
Aufgrund tendenziell negativer Filmkritiken im Vorfeld, ging ich ohne große Erwartungen in diesen Film – und wurde positiv überrascht. Klar, die Coolness der Gaunertruppe leidet in der zweiten Fortsetzung: nicht mehr alle Sprüche wirken so lässig wie in „Ocean’s 11“. Dieser Gewöhnungseffekt macht aus „O13“ aber keinen schlechten Film.
Nach wie vor ist es eine Freude der eingeschworenen Truppe bei ihren Vorbereitungen über die Schulter zu schauen und dann mitzuerleben wie der Plan in die Tat umgesetzt wird. Natürlich gibt es hier und da Probleme, die den Coup gefährden und so dazu beitragen, dass es nicht langweilig wird. Viele verschiedene Handlungs-Stränge verweben sich wieder einmal gekonnt zu einem großen Ganzen. Besonders die kleine Nebenhandlung mit einem leidenden Hotel-Kritiker trägt viel zum Spaß-Faktor bei und lässt den Film wieder zu der tollen Mischung aus Spannung, Coolness und Humor werden.
Der Soundtrack ist wieder einmal über alles erhaben: groovende Bongos, psychedelische Gitarren und eine pointierte Brass-Sektion machen den OST wieder einmal zu einem „Must-Have“. Mich persönlich hat natürlich ganz besonders der Kurzauftritt der „coolsten Sau auf Erden“ gefreut: Vincent Cassel, der im zweiten Teil der Hauptgegner von Ocean’s Team war, verirrt sich für ein kleines Stelldichein in die Casino-Hochburg in der Wüste Nevadas.
Die gut 120 Minuten waren also rundherum gute Unterhaltung, die trotz des zweiten Aufgusses noch genug Magie mit sich bringt, um sich nun auch auf „Ocean’s 14“ zu freuen. Auch wenn es den laut Medienberichten gar nicht geben wird. Wäre schade drum.
Fazit: Tolle Gaunerkomödie mit erfreulich wenig Abnutzungserscheinungen.
Bewertung:







wir gehn den heut Abend schauen… mal sehen wie der ist und ob ich dich nachher dann bestätigen kann
Ich stimme mit diener Kritik vollkommen überein… ein wirklich guter Film. Mein einziger Kritikpunkt ist irgendwie, dass der Mittelteil sehr langgezogen war… hätte man definitiv kürzen können…
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