Hausklau-Stöckchen
Dez 4th, 2008 by Hausmeister
Da hat die „Daily News“ ja einen echten Coup gelandet. Mit gefälschten Unterlagen, die beim New Yorker Grundbuchamt eingereicht wurden, haben sie sich die Besitzrechte am Empire State Building ergaunert. Da hat die Bürokratie mal einfach so durchgewunken…
Das nehme ich mal zum Anlass mir zu überlegen, welche Immobilien ich denn so gerne mal in meinen Besitz bringen würde. Also, fix „Lifting The Building“ vom „Ocean’s Twelve“-Soundtrack angeworfen, um die passende verwegene Gangster-Stimmung zu erzeugen und los geht die virtuelle Weltreise.
Das Schloss des Norwegischen Königshauses in Oslo
Das nenne ich mal eine Immobilie mit exponierter Lage: auf einem Hügel gelegen blickt man vom Vorplatz des Schlosses direkt auf die Innenstadt von Oslo hinab. Das ultramoderne Hafenviertel, dessen Appartements sich nicht vor jenen futuristischen Bauwerken am Berliner Potsdamer Platz verstecken müssen, ist nur gut fünf Gehminuten entfernt. Wenn ich mir das Schloss erst mal unter den Nagel gerissen habe, werde ich den Südflügel an die Vormieter verkaufen. Zum einen habe ich dann attraktive und offensichtlich sehr sympathische Mitbewohner, zum anderen könnte ich mir von dem Erlös sogar manchmal ein Essen in einem der nicht unbedingt luxuriösen, aber trotzdem schweineteueren Restaurants in der Innenstadt leisten.
Ein Altstadthaus an der Südseite der Gamla Stan in Stockholm
Es gibt Momente, in denen man das Gefühl hat, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort dieses Erdenballs zu sein. Einen solchen Moment erlebte ich 2006 bei unserem Besuch in Stockholm. Nach einem Bummel durch die wirklich sehenswerten Gassen der Stockholmer Altstadt-Insel Gamla Stan, zog es uns, mit einem „Coffee-to-go“ bewaffnet an eine kleine Uferpromenade (okay, es war eigentlich nur ein Holzsteg…). Dort saßen wir, blickten auf das Wasser, in dem sich das herrliche Sonnenlicht spiegelte, genossen die Sonnenstrahlen auf unserer Haut, nippten ab und an am Kaffee und sahen den Stockholmern beim Mittagspausemachen zu. Ein perfekter Moment, der selbst durch ein Handyklingeln nicht geschmälert wurde. Schließlich passte die „Pipi Langstrumpf“-Erkennungsmelodie als Klingelton so richtig schön ins Klischeemuster…;-)
Irgendeine Stadtwohnung am Rande des Central Parks in New York
Ganz egal, welche. Wirklich. Ich nehme sie alle! Ersatzweise nehme ich auch gerne ein schönes Brownstone-Haus in den Brooklyn Heights.
Eine Wohnung direkt im Herzen von Hannover (am besten direkt hier neben)
An dieser Stelle ein freundlicher Gruß an den Herrn Frontbumpersticker, dessen Wohnlage in der Goethestraße schon ziemlich meinen Wünschen entsprechen würde. Sieh zu, dass da keiner Schindluder mit dem Grundbuch veranstaltet…;-)
Nein, nein. Meinetwegen dürfte es auch ruhig eine Wohnung in der Nähe vom Pavillon sein. Da habe ich es nicht so weit zum Stammkino. Im Bestfall kann ich mir durch Schwindeleien eine Penthouse-Wohnung im Bredero-Hochhaus ergaunern. Und dann heißt es: „Eigenbedarf“.
Ich sehe schon die Schlagzeile in der Zeitung: „Wenn Politik machen Eintritt kostet…“ Dann dürften die Herren Bundestagsabgeordneten jeden Tag schööön was von ihren Diäten an mich weiterleiten, damit sie überhaupt bis in den Plenarsaal kommen. Von dem Geld mache ich mir dann einen schönen Tag im nahe gelegenen Balzac am Potsdamer Platz.
Und was für Immobilien würdet Ihr Euch ergaunern?








Oh, ich bin unbesorgt. Die meisten Leute haben (unberechtigterweise) eine Höllenangst vor den Arabern, Kurden und Türken bei mir im Haus, so dass die sich gar nicht hierher trauen.
Und was ist mit London? Ein schönes viktorianisches Haus in Chelsea?!
[...] Gespeichert unter: Stöckchen — Elias @ 11:14 Das Blog-Ha.us wirft die interessante Frage auf, welche Immobilien man sich gern mit gefälschten Un…. Diese Frage wird zwar nur aufgeworfen und nicht geworfen, aber wenn da Stöckchen drüber steht, [...]